Thursday, December 30, 2010

Waermepumpe

Sie gilt als Energiesparwunder; ihr Einsatz als wichtiger Beitrag zur Reduzierung der Kohlendioxidemissionen: Die Waermepumpe wird seit Jahren von der Bundesregierung als ideales Heizsystem empfohlen. Das hat den Herstellern lange Zeit kontinuierlich wachsende Absatzzahlen beschert. Doch das vergangene Jahr kam für die erfolgsverwöhnte Branche einer Zäsur gleich: Erstmals in ihrer Geschichte mussten die Anbieter in Deutschland einen deutlichen Einbruch im Geschäft hinnehmen. Waren 2008 noch 62 500 Anlagen verkauft worden, fanden 2009 nach Angaben des Bundesverbands Wärmepumpe nur noch 54 800 Systeme einen Abnehmer - ein Minus von 12,3 Prozent. Für Verbraucherschützer ist das keine Überraschung. Denn die Pumpen verbrauchen in der Praxis häufig weit mehr Strom als prognostiziert.

"Wir erhalten immer mehr Beschwerden über unzureichend arbeitende Wärmepumpen", berichtet Corinna Merzyn, Geschäftsführerin des Verbands Privater Bauherren (VPB). "Die Anfragen von Grundeigentümern zu diesem Heizsystem mehren sich", bestätigt Michael Hell, Energieberater der Verbraucherzentrale Hamburg. Die Ursache sieht Nicola Beck, Leiterin des Energiebauzentrums (EBZ), dem Beratungsdienstleister der Hamburger Stadtverwaltung in Energiesparfragen, auch in vollmundigen, jedoch unerfüllbaren Versprechungen von Planern: "Für viele Häuser sind die Anlagen nicht geeignet." Waermepumpe Kosten

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